Spielsucht


Spielen macht Spass, ist entspannend, schafft gute Stimmung und lässt den Alltag weniger grau erscheinen. Solange es sich um Gesellschaftsspiele ohne Geldeinsatz handelt, tut Spielen in jeder Hinsicht gut. Doch Spielen kann auch abhängig, einsam und arm machen, vor allem Glücksspiele mit Geldeinsatz. Auch das "Gamen" mit Computer- und Online-Spielen kann Suchtprobleme mit sich bringen.

Anzeichen einer Glücksspielsucht: Wenn heimlich, regelmässig oder mehrmals am Tag gespielt wird und dafür vielleicht sogar zusätzliches Geld beschafft werden muss, könnten dies Anzeichen für eine Spielsucht sein. Abhängige Spielerinnen und Spieler können ihr Verhalten nicht mehr wirklich steuern, der Spielautomat zieht sie fast magisch an. Viele inzwischen erwachsene Spielsüchtige haben mit 14 bis 17 Jahren mit dem Spielen angefangen. Die Symptome der Abhängigkeit haben sie erst später als Krankheit empfunden.

Computergames ohne Ende: Video- und Online-Games können ebenfalls abhängig machen. Obwohl es meist nicht um Geld geht, verbringen vor allem Jugendliche Stunden vor dem Bildschirm, oft mit den entsprechenden Konsequenzen. Am Morgen nach einer "Gamenight" sind die Augenringe unverkennbar, man ist schlapp und sollte trotzdem noch zur Schule oder zur Arbeit, wo man die Leistung dann nicht mehr bringt. Darum sollte auch hier gelten: Spielen mit Mass bringt am Ende mehr Spass!