SPAM

Was ist Spam?
Spam sind unerwünschte E-Mails von unbekannten Absendern. Fast immer handelt es sich dabei um Kaufangebote.

Der Versand von E-Mails ist sehr billig, deshalb werden solche Werbe-E-Mails millionenfach verschickt. Auch wenn nur ein einziger Empfänger von Tausend anbeisst und die E-Mail liest, lohnt sich die Aktion.

Spam ist nicht nur ärgerlich, sondern belastet das Internet und verursacht hohe Kosten. Ein Gesamtschaden von über 20 Milliarden Dollar, so wird geschätzt, fällt letztlich bei den Geschädigten an. Rund ein Drittel aller E-Mails sind Spam, und der Prozentsatz steigt ständig weiter. Es wird bereits davor gewarnt, dass die beliebte E-Mail wegen Spam ganz verschwinden könnte.

Warum ist Spam ein Problem für mich?
Wenn Ihre Inbox jeden Tag mit Duzenden von Nachrichten überquillt, die Sie gar nicht interessieren, dann wird das Bearbeiten Ihrer E-Mails immer unangenehmer. Sie müssen aufpassen, dass Sie unter all den unerwünschten Nachrichten keine wichtigen übersehen. Die Inhalte der Spam-Nachrichten beinhalten oft Sex-Angebote. Diese sind für Sie selbst unerfreulich und erst recht für Ihre Kinder.

Was kann ich gegen Spam tun?
Zwar ist es kaum möglich, sich hundertprozentig gegen Spam zu schützen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich gegen die Flut zu wehren.

Bereits die Wahl Ihrer persönlichen E-Mail Adresse hat einen Einfluss darauf, ob und wie viel Spam Sie später empfangen werden. Die Absender von Spam basteln sich zum Teil ihre Adressen zusammen, indem sie einfach Namenslisten (Peter, Monika, etc.) und häufige Domains (freesurf.ch, bluewin.ch etc.) kombinieren. Eingängige Adressen wie peter@freesurf.ch sind deshalb anfälliger auf Spam als zufällig zusammengesetzte wie t40m4s@freesurf.ch.

Ihr Verhalten im Internet hat einen sehr grossen Einfluss darauf, ob Ihre Adresse auf Spam-Listen gerät. Viele Webseiten verlangen, dass Sie Ihre E-Mail-Adresse eingeben. Überlegen Sie sich genau, ob Sie der Webseite trauen, denn unseriöse Betreiber sammeln Adressen und verkaufen diese weiter. Achten Sie deshalb darauf, wem Sie Ihre Adresse mitteilen!

Auf unerwünschte Sendungen mit einer Abmeldung zu reagieren hat oft einen gegenteiligen Effekt. Für den Versender von Spam bedeutet dies, dass Ihre Adresse tatsächlich existiert und benutzt wird. Die Adresse wird dadurch noch wertvoller auf dem Adressenmarkt, und Sie erhalten noch mehr Spam. Deshalb sollten Sie sich nur von Diensten abmelden, die Sie tatsächlich selbst abonniert haben.

Wenn Sie auf Ihrer eigenen Homepage Ihre E-Mail-Adresse aufführen, gehen Sie ein Risiko ein, denn Suchroboter sind im Internet unterwegs, um Adressen zu sammeln.

Es gibt auch Software-Pakete die Anti-Viren Funktionen, Firewall und Anti-Spam-Filter vereinen (zum Beispiel McAfee Internet Security Suite). Kaufen und herunterladen kann man dieses Tool hier.