| Obligatorische
Schulzeit
Die obligatorische Schulzeit dauert neun Jahre. In allen Kantonen setzt
sie sich zusammen aus Primar - und Sekundarschule. Der Besuch ist für
schweizerische und ausländische Kinder obligatorisch und unentgeltlich.
Die Gemeinden stellen sicher, dass jedes Kind die öffentliche Schule
seines Wohnortes besuchen kann oder aber diejenige, welche dem Wohnort
am nächsten liegt. Die Schulbehörden der Gemeinden beantworten
Fragen rund um die Schule (Zulassung, Reglemente, Transporte) sowie zu
den verschiedenen Bildungsstätten.
Schulferien
Das Schuljahr beginnt in der ganzen Schweiz zwischen Mitte August und
Mitte September. Die Daten für die Schulferien
sind von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.
Privatschulen
Die Privatschulen müssen mindestens das gleiche Bildungsniveau gewährleisten
wie die öffentlichen Schulen. Für alle Bildungsstätten,
die Kinder im obligatorischen Schulalter unterrichten, ist die kantonale
Erziehungsdirektion
zuständig.
Schulärztlicher
Dienst
Die Gemeinden organisieren einen schulärztlichen und einen schulzahnärztlichen
Dienst, diese führen in regelmässigen Abständen Kontrollen
durch. Die meisten Gemeinden unterhalten zudem ein sozialmedizinisches
Zentrum oder einen schulpsychologischen Dienst, die bei gesundheitlichen
Fragen helfen und beraten.
Probleme in der Schule
Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer ist die erste Ansprechperson
zur Information der Eltern über das Funktionieren der Klasse, über
das Programm und u.U. auch bei individuellen Problemen. Für allgemeinere
Probleme kann man sich an die für die Schule zuständige
kommunale Stelle wenden. Die Schulinspektorin oder der Schulinspektor
vermittelt und berät bei Streitigkeiten oder Problemen.
Mädchen und Jungen
an der Volksschule
Die Volksschule kann bei der Umsetzung der Gleichstellung der Geschlechter
eine wichtige Rolle spielen. Indem das Lehrpersonal sensibilisiert und
das Lehrmaterial überlegt eingesetzt wird, kann das herkömmliche
Bild von Frau und Mann bekämpft werden. Diese herkömmlichen
Vorstellungen beeinflussen Mädchen und Jungen insbesondere bei der
Berufswahl. Auf der Website educa.ch ist ein Dossier zu diesem Thema veröffentlicht.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Büro für die Gleichstellung
von Frau und Mann in Ihrem Kanton.
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